Aufstellungsarbeit
Aufstellungen sind ein bildlich-szenisches Verfahren, bei dem die Beziehungen von Personen und/oder abstrakteren Dingen, wie Gefühlen, Werten oder Wünschen, sichtbar gemacht werden können. Die Arbeit verläuft zum Teil non-verbal und fokussiert auf die (Sinnes-)Wahrnehmung körperlicher Empfindungen. Als Ausdruckmittel dienen häufig Gestik, Mimik, Körperhaltung und die relative Position im Raum.
Aufstellungen zeigen nicht die objektive Wirklichkeit, sondern die subjektiven Gedankenkonstruktionen der Klient*innen. Die entstehenden Aufstellungsbilder repräsentieren somit die bisherige Sichtweise von Personen, Beziehungen, Konflikten, Haltungen etc. Diese inneren Bilder sind zum Teil seit langer Zeit vorhanden und daher tief im Körper, Nervensystem und Unterbewusstsein verankert. Aufstellungsprozesse verlaufen ressourcen- und lösungsorientiert, so dass die Klient*innen neue Erfahrungen selbstfürsorgsam in ihr Körpersystem integrieren können.
In den Aufstellungsprozess lasse ich zum Teil weitere Methodiken (u.a. hypnotherapeutische, systemorientierte und kognitive Verfahren, Entspannungstechniken) einfließen. Meine Arbeitsweise ist psychologisch fundiert, traumasensibel und jederzeit achtsam zum Wohle der Klient*innen.